Fakten

Dienstag, 19. August 2008 at 0:41 (Witziges)

(…die niemand braucht.)

16% aller Amerikanerinnen werden blond geboren, 33% sind derzeit blond. Von den TV-Sprecherinnen sind 64% blond, von den Miss Americas 65%.

Mücken werden besonders von Menschen angezogen, die zuvor Bananen gegessen haben.

Sämtliche Schwäne in England sind Eigentum der Königin.

Beim Niesen werden alle Körperfunktionen ausgesetzt, sogar das Herz.

In Los Angeles gibt es mehr Autos als Menschen.

Fledermäuse fliegen immer nach links, nachdem sie ihre Höhle verlassen haben.

Das erste Obst, das auf dem Mond gegessen wurde, war ein Pfirsich.

Man kann eine Kuh die Treppen hoch führen, aber nicht runter.

99% der Kürbisse, die in den USA verkauft werden, dienen zur Dekoration.

Schweine können nicht in den Himmel schauen.

Das Geräusch, das E.T. beim Laufen verursacht, wurde gemacht, indem jemand Götterspeise zerdrückte.

Die Seidenspringerraupe hat 11 Gehirne.

Das Guinness Buch der Rekorde hält den Rekord darin, am meisten aus Bibliotheken gestohlen zu werden.

Menschen können sich selbst nicht den Ellbogen lecken.

75% aller Menschen, die das lesen, versuchen, sich den Ellbogen zu lecken.

Die meisten Amerikaner gehen montags aus zum Essen.

Die Chance zu sterben, indem man aus dem Bett fällt, liegt bei 1 : 2.000.000

Mit dem Kopf gegen die Wand schlagen verbraucht pro Stunde 150 Kalorien.

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Meine Zukunft

Dienstag, 1. Juli 2008 at 2:35 (Aus meinem Leben, Philosophisch) (, , , )

Wir leben im Jetzt - für die Zukunft.

Leben, leben, leben. Immer muss man hier fünf Dinge gleichzeitig erledigen. Gleichzeitig sitzt man in der Uni und beim Zahnarzt, währenddessen kochen die Nudeln über und man darf ja darüber nicht vergessen, diese einen Dokumente … Unterlagen abzuschicken. Bis vor zwei Stunden fünfzehn Minuten.

Wenn ich mal reich und berühmt bin, schreibt Alan Rickman mir Liebesbriefe.

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Nächtliche Busfahrt

Samstag, 21. Juni 2008 at 0:36 (Lyrik)

Ich saß im Bus der Nachtlinie N82 und beobachtete, wie die betonnene Kälte in der Dunkelheit an mir voreizog. In der Spiegelung waren meine Augen von Schatten wie unter einem schwarzen Schleier. Unter ihnen flossen meine Augenringe durch die Haut. Weiße Gesichtshaut bei Neonbeleuchtung. Die Tüten schnitten mit ihren Griffen in meine Finger und meine Ohren waren allem offen und hörten nichts als das leise Rauschen des Motors, das die Scheibe hinunterfloss und dort irgendwo auf dem Asphalt vielleicht eine Spur hinterließ. Mein Platznachbar redete mich mit dem klammernden Duft von Alkohol an und an seinem Hemd floss der Schweiß herunter. Die Tüten schnitten mit ihren Griffen in meine Finger und Müdigkeit legte sich auf meine Augen wie ein schwarzer Schleier und meine trockenen Lippen wagten nicht mehr zu trinken, und vor den Fenstern floss die Nacht herunter. Der Bus fuhr durch die Stadt. Beton bei Neonbeleuchtung. Und ich hörte den Alkohol, der an meinem Leben herunterfloss und die Nacht schnitt mit ihren Griffen in meine müden Augen.
Und dann wollte ich denken. Aber die Gedanken waren mir ausgegangen.

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Fort vom Naturalismus!!

Samstag, 7. Juni 2008 at 18:28 (Kunst) (, , )

Ich schreibe heute nur ganz kurz.

Ich habe gemalt.

Meine Mutter wünschte sich sehr ein Bild, das sie darstellt, wie ihr Wesen auf andere wirkt. Das habe ich versucht, umzusetzen.

Das Bild nennt sich: “Mutter verlor einen Ohrring und konnte ihn in dem Chaos, das beim
Umzug aus der Sovietunion nach Deutschland entstand, nicht finden.”

Mutter verlor einen Ohrring...

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Süßigkeiten

Samstag, 19. April 2008 at 0:00 (Aus meinem Leben) (, , )

Als ich klein war, las ich Marry Poppins. Poppins erklärte den Kindern, dass Kinder mit Tieren sprechen können. Als Erwachsene vergessen sie aber, dass sie diese Fähigkeit je hatten. Ich dachte schon als Kind, dass das eigentlich ein unglaublicher Verlust ist… Was wir nicht alles vergessen, wenn wir einmal erwachsen sind!

Und wie man es sich in seiner Einfalt so ausmalt, schwor ich mir, niemals zu vergessen, wie es ist, ein Kind zu sein. Jetzt bin ich zwanzig und wenn ich aufrichtig zu mir selbst bin, habe ich doch vieles vergessen.
Einige Dinge aber vergesse ich nicht.

Gestern war ich im Supermarkt und ging am Süßigkeitenregal vorbei. Normalerweise werde ich ja bei Schokoladen oder Kuchen schwach. Aber diesmal fiel mein Blick auf etwas anderes….
Eine riesig lange Stange Hitschler-Kaugummis. Große, billig aussehend bunte Kugeln, von jener Sorte, deren Geschmack man schon kennt, ehe man nur die Packung geöffnet hat. Was man am  Kaugummiautomaten an der Bushaltestelle bekam, wenn man noch irgendwo 10 Pfennige fand, und wo jedes Kaugummi eine Besonderheit war.

Was hätten die Augen der kleinen Marina geleuchtet, wenn ihr soetwas geschenkt worden wäre!! Eine riesige Stange davon, ganz für sie allein!
Sogleich habe ich die Kaugummis gekauft.
Jetzt sitze ich hier und während ich arbeite, schiebe ich mir immer eine Kugel süßes Kaugummi in den Mund und freue mich wie ein kleines Kind darüber!

Muttersprache

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Erinnerung

Freitag, 18. April 2008 at 19:24 (Aus meinem Leben)

Ich habe heute Nacht mein Kissen mit dem Parfum meiner ersten Liebe besprüht.

Schöne Träume, Marina!

Marina und Maxim

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Lyrik 01 - Du gehst vorbei, mir ähnlich…

Montag, 7. April 2008 at 23:10 (Lyrik) (, , )

Du gehst vorbei…

(Gedicht hier anhören!)

Text:

“Du gehst vorbei, mir ähnlich,
Augen, die nach unten sehen.
Ich senkte sie - genauso!
Fremder, bleib doch stehen!

Lies - wenn du gepflückt
den Strauß aus Arnika -
dass man mich Marina nannte,
und wie alt ich war

Denke nicht, dass hier - ein Grab,
und schrecklich ich erschiene …
Ich habe selbst zu gern gelacht
Wo andere nur weinen.

Und Blut floss in den Adern
Und meine Haare wehten …
Und ich war genauso - Fremde!
Fremder, bleib doch stehen!

Und steh’ nur nicht so düster,
den Kopf zur Brust gesenkt.
Leicht meiner vergiss,
Leicht meiner gedenk.

Wie das Licht dich erhellt!
Du bist ganz in goldenem Staub …
- Und, dass dich nicht erschrecke
meine Stimme von unter dem Laub.”

Geisterhafte Selbstdarstellung in einem Märchenwald. Hat nichts mit dem Gedicht zu tun.

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Der Schlaf der Gerechten

Montag, 7. April 2008 at 1:39 (Philosophisch) (, , , )

Jeder kennt es. Es geht einem… dreckig. So richtig dreckig.

Irgendetwas in unserem Leben hat uns sehr wütend, oder verletzt gemacht. Aus irgendeinem Grund sind wir verzweifelt. Oder auch traurig.
Das Gefühl ist wie ein wildes Tier, das nach außen getragen werden will und an seinem Gitterkäfig reißt. Schmerzhaft reißt.
Gott sei Dank gibt es ja gesellschaftliche Konventionen, die uns verbieten, das vor jedem nach außen zu tragen.
Aber es gibt ja auch unsere Freunde. Und unseren Stolz.
Die beiden letzten Sachen gehen nicht gut mit einander.
Eigentlich möchte man gern alles sagen, schreien, man möchte weinen und zetern. Aber andere damit belasten? Anderen auf die Nerven gehen? Ist man so tief gesunken?
Wirst du denn nicht mehr alleine mit deinen Problemen fertig; wo ist bitte deine Stärke?

Sie fragen: “Wie geht es?” und wir antworten: “Es ist alles in Ordnung.” und hoffen insgeheim (manchmal halten wir das auch vor uns selbst geheim), dass sie nachfragen; dass sie zweifeln; dass sie es uns nicht glauben. Dann bekommen wir nämlich Gelegenheit, über unsere Gefühle zu sprechen. Das geht natürlich nicht von uns aus; wir wurden ja nur genötigt, darüber zu sprechen. Das verträgt sich mit unserem Stolz.

Aber es gibt da diese beneidenswerte Sorte von Menschen, die es in der Ignoranz am weitesten gebracht haben. Wie böse das klingt! Dabei ist es das garnicht. Das ist ein sehr gesund ausgeprägter natürlicher Schutzmechanismus, der ihren gutmütigen Geist davon abhält, alle Hässlichkeiten in diesem Leben zu bemerken. Das sind sogar meistens die besten und reinherzigsten Menschen, die so sind. Wenn sie gesagt bekommen, dass alles in Ordnung ist, ist für sie alles in Ordnung. Sie glauben das gern. Glaube ist ja auch eine wichtige Sache. Sie wenden sich dann lächelnd ihrem Tagwerk zu. Sie können auch mal nachfragen. Dann erzählen wir es, fügen aber obligatorisch hinzu: “Aber es ist ok. Ich schaffe das auch alleine.”
Zugegeben, manche wenden sich erst dann ab und sind zufriedengestellt.

Unsere geheime, niederträchtige Hoffnung geht nicht auf. Wir finden Leute, die uns simpel glauben. Und dann stehen wir da. Mit unserem Stolz. Der ist übrigens unangetastet und freut sich seines Lebens.
“Juhu! Ich habe wieder verhindert, dass mein Besitzer sich durch dumme Emotionen zum Affen macht!”
Aber kann er uns trösten?
Ein beklemmendes Gefühl, das in uns wuchert. Und es schnürt die Kehle zu und vor Schmerz kann man kaum noch atmen. Aber wir sagen nichts. Wir schaffen das allein. Wir werden sie nicht stören. Sie nicht aus ihrem Schlaf wecken, sie nicht aus ihren schönen Träumen reißen. Und so ist es gut.

Das klang selbstmitleidig? Das mag schon sein. Wenn auf der Welt niemand von deinen Problemen weiß; habe wenigstens in einem kurzen, gesunden Augenblick, nachts, wenn alle schlafen, wenigstens ein kleines Bisschen Mitleid mit dir selbst.

Übrigens empfindet man solch eine zugeschnürte Kehle und glaubt, sich vor Verzweiflung gleich im Nichts aufzulösen… aber dann geht man schlafen, und am nächsten Morgen wacht man auf, und alles scheint irgendwie schon nicht mehr so schlimm. Und irgendwann geht es vorbei. Ganz von allein.

Sarkastisch, nicht…?

Hände über Münster

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Gedanken 0.2

Montag, 31. März 2008 at 8:27 (Uncategorized)

Es ist aus irgendeinem Grund ein allgemeines Vorurteil unserer Gesellschaft, dass kranke und hässliche Personen unbedingt einen guten Charakter haben.

Vivre

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Gedanken 0.1

Sonntag, 9. März 2008 at 14:27 (Philosophisch)

Schön wäre es doch, wenn das Schicksal jedes Menschen so wäre, wie der Mensch selbst.

Die gerechten Menschen hätten dann ein gerechtes Schicksal, folglich ein Gutes.

Die ungerechten Menschen hätten ein ungerechtes Schicksal; folglich auch ein Gutes.

Samira und Michael

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