Krankheit zu zweit

Dienstag, 28. Oktober 2008 at 20:43 (Psychologie) (, )

Ehrlich, die romantischste Geisteskrankheit, über die ich im Laufe meines Lebens gestolpert bin, ist die Folie à deux.

Eine wahnhafte psychische Störung, die zwei Menschen teilen, allein weil sie zusammen sind.

Das ist Psychologie.

In anderen Gebieten heißt es auch einfach „Liebe“.

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Kopfhörer

Dienstag, 21. Oktober 2008 at 19:32 (Aus meinem Leben) (, )

Der Herbst hat nun vollständig, entgültig Einzug genommen, und nichteinmal die größten Optimisten können den Winter jetzt noch leugnen. Der Himmel ist überzogen von grauer, kalter Milch, die müden Bäume werfen ihr braun-oranges Laub in nassen Haufen auf die Straßenränder. Die ganze Welt ist gewaschen, ist kühl und duftet angenehm nach rottendem Laub.
Ich selbst habe heute meinen roten Herbstmantel angezogen. Auf dem Weg zur Universität steckte ich mir die Kopfhörer meines mp3-Players in die Ohren und hörte französischen Chanson. Die Pianoklänge untermalten den Wind, der meine Haare durcheinander warf, spielten mit den fallenden goldenen Blättchen, färbten das Grau der Luft warm. Als ich über die Brücke ging, floss unter mir das ruhige Wasser, in dem rote und gelbe Blätter wie Schiffe trieben, immer im Takt, eine einheitliche, vollkommene Schönheit.
Ich wurde mir mitmal folgender Sache bewusst: Das Mädchen, das mir auf dem Fahrrad entgegenkam, hatte ebenfalls Kopfhörer in den Ohren. Der junge Mann, der mit mir in den Bus stieg, auch. Viele Menschen.
Ich frage mich, was sie wohl hörten. Hörten sie Rock, der ihre Aufmerksamkeit aus der Welt stahl? Hörten sie traurige Filmmusik, die jeden Menschen, dem sie begegneten, in ihrem Geist mit einer tragischen Geschichte verband? Sahen sie mich tänzeln? Passte mein Tänzeln wohl zu ihrem Takt? Wie sieht ein Mädchen in einem roten Herbstmantel aus, für jemanden, der Jazz hört, oder für jemanden, der Metal hört? Wie sieht die Welt meiner Mitmenschen wohl aus?
Ich kann es nicht wissen. Sie tragen Kopfhörer, und ich kann nicht hineinhören, was sie hören.
Genauso wenig, wie ich in ihre Gedanken sehen kann.

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Je suis malade

Freitag, 17. Oktober 2008 at 1:35 (Aus meinem Leben) (, , )

Ein neuer Tag hat sich wieder magisch sekundenschnell in tiefste Nacht verwandelt. Ich sitze am Schreibtisch, wie eh und je, an diesem Platz, der mein angestammter Platz ist, den ich nicht verlassen werde. Vor den Fenstern hängt in dicken Spinnennetzen die Nacht und lässt mich nicht hinaus, und irgendwo hinter der Nacht ist alles, was mir in der Vergangenheit begegnet ist.
Vielleicht gebe ich irgendwann ein Fest, und dann lade ich alle ein, die ich einst geliebt habe. Es wäre lustig.

Meine Wohnung sieht aus wie ein Schlachtfeld. Da hinten sehe ich die sterblichen Überreste zweier Fünf-Minuten-Terrinen neben einander. Verstreut liegen die leeren Hüllen von Ferrero Küsschen auf meinem weiten Tisch, und in einem Teller vertrocknet mahnend das Skelett einer Weintraubenrebe.

Ich will nicht sagen, irgendwas liefe schief. Es läuft sehr gut gerade. Nur kann ich eben nicht aufräumen, weil meine Hand ja verletzt ist.
Ich bekomme sehr viele Jobangebote zur Zeit, was ich auch anfasse, es hat Erfolg.
Nur meine Hand bleibt eben ungeküsst.

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Lermontov über mich

Donnerstag, 16. Oktober 2008 at 22:01 (Lyrik) (, , )

„Wo Meer und Himmel sich vereinen,
Erglänzt ein Segel, weiß und weit -
Was trieb es aus dem Land der Seinen?
Was sucht es in der Einsamkeit?

Es pfeift der Wind. Die Wellen drohen.
Es knarrt der Mast. Das Segel schwebt
Nicht vor dem Glück ist es geflohen.
Es ist nicht Glück, wonach es strebt.

Strahlt auch in Gold der Himmelsbogen,
Und glänzt auch noch so blau das Meer -
Das Segel lechzt nach Sturm und Wogen,
Als ob in Stürmen Ruhe wär.“

- Michail Lermontov
(Übersetzt von: Heinrich Greif)

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Buchrezension: „Die Reiterarmee“ – Isaak Babel

Mittwoch, 15. Oktober 2008 at 22:48 (Buchrezensionen) (, , , )

Dies ist eine Sammlung von Kriegsberichten aus dem Soviet-Polen-Krieg, des russisch-jüdischen Autors.

Isaak Babel schildert darin einzelne Geschichten, wie Tagebucheinträge. Er geht nie in technische Details, vielmehr sind seine Geschichten direkt aus dem Leben gegriffen. Sie sind unspektakulär genug, um real zu sein und zu ergreifend, als dass sie sich jemand hätte ausdenken können.

In seiner blumigen, metaphernschwitzenden Sprache wirkt Babels Werk expressionistisch, einnehmend. Und daraus sticht immer wieder die nackte, stumpfe, unbewertete Wahrheit unerwartet hervor und trifft den Leser genau ins Herz.
Mit einem ausnehmenden Talent zum Beobachten gibt er unbewertet und unmoralistisch die Geschichten der hungrigen Soldaten, der verzweifelt-stolzen Offiziere, der vom Schicksal gematerten Frauen wieder. Es gibt dort keine Guten und keine Bösen. Die Menschen seiner Geschichten leiden alle gleichsam, wie sie andere leiden machen.

Die erste Geschichte wird meinen Kopf niemals verlassen. Babel beschreibt, wie er mit zwei Juden und einer schwangeren Frau auf einem Zimmer in einem Dorf unterkam. Die Leute waren von Armut geprägt. Mitten in der Nacht weckte ihn die schwangere Jüdin, mit den Worten: „Panie, Sie schreien im Schlaf und wälzen sich herum. Ich mache Ihnen das Bett in der anderen Ecke, Sie stoßen meinen Papa.“
Weiter schreibt er:

‘Sie hebt die mageren Beine und den runden Bauch vom Fußboden und zieht dem Schlafenden die Decke weg. Da liegt ein toter alter Mann, auf den Rücken geworfen. Die Kehle herausgerissen, das Gesicht in zwei Hälften zerhackt, blaues Blut liegt in seinem Bart, wie ein Stück Blei.
- Panie, – sagt die Jüdin und schüttelt das Federbett auf, – die Polen haben ihn abgeschlachtet, dabei hat er sie angefleht: tötet mich auf dem Hinterhof, damit meine Tochter nicht sieht, wie ich sterbe. Aber sie haben es sich bequem gemacht, in diesem Zimmer ist er verschieden und hat dabei an mich gedacht. Und jetzt will ich wissen, – sagt die Frau plötzlich mit entsetzlicher Kraft, – ich will wissen, wo ihr auf der ganzen Welt noch einen solchen Vater findet, wie meinen Vater…

Novograd-Volynsk, Juli 1920′

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Pause wider Willen

Dienstag, 14. Oktober 2008 at 13:56 (Aus meinem Leben, Lyrik) (, , )

Ich werde in der nächsten Zeit nicht viel schreiben oder zeichnen können. Der Grund dafür ist simpel: Bei so einer kleinen Art Rauferei ist meine Faust irgendwie unglücklich auf jemandes Jochbein aufgekommen und seitdem büße ich meine rechte Hand ein.

Das ist für mich als Künstlerin ein sehr unangenehmer Zustand, denn Verletzungen der linken Hand behandle ich immer sehr stiefmütterlich; aber die Rechte, das ist eine andere Geschichte, die ist mein Liebling.

Darum gibt es heute statt einer Zeichnung nur das Bild einer unfertigen Zeichnung mit dem Titel: „Wie ich nicht mehr zeichnen konnte.“

Letzte Worte:

Verflucht seien die Männer, die Parfum tragen!
Deren Duft nachts nicht
Aus meinen Kissen und aus meinen Träumen weicht.
Verflucht seien die Männer, deren Lippen sich beim Lachen kräuseln,
Deren Bild immer wieder
Die empfindlichsten Saiten berührt.
Verflucht seien ihre Hände
Und ihre Augenfarbe.
Verflucht seien die Männer, die Parfum tragen!

M. Weisband

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Internationaler Kongress der Verdammnis

Samstag, 11. Oktober 2008 at 13:42 (Aus meinem Leben, Psychologie)

Ich habe in letzter Zeit nicht täglich aktualisiert. Ich habe gearbeitet.

An der psychologischen Fakultät der Universität Münster fand der ‘IV. International Congress of Inntelligence and .Creativity’ statt. Organisiert von den Universitäten in Münster, Paris und Moskau, größtenteils besucht von Russen. Und ich mittendrin.

Da ich die einzige war, die in unserer Arbeitseinheit russisch sprach, musste ich alle 4 Tage, die es dauerte, anwesend sein und die Professoren betreuen. Dabei ergab sich viel Lehrreiches – und viel Komisches.

Mittwoch

Noch hat nichts offiziell angefangen. Am Mittwoch fand nur ein Workshop statt, an dem ich nicht teilgenommen habe. Direkt im Anschluss an meine letzte Vordiplomsprüfung für dieses Semester saß ich am Empfang und hielt Aufsicht über die Kaffeemaschine auf dem Buffet. Die Russen kamen an und langsam, langsam, kam man ins Gespräch. Am Abend haben unsere Professoren es tatsächlich geschafft, in das Restaurant, in dem ein inoffizielles Come-Together stattfinden sollte, vorzufahren, ohne dass man den Russen bescheid gesagt hätte, wie sie hinkommen.
Ich brachte sie also hin und sie folgten mir wie die Küken von Lorenz.
Im Restaurant wurde ich überredet, da zu bleiben und hatte einen sehr angenehmen Abend. Ein Tisch war größtenteils mit den Deutschen besetzt, ein anderer Tisch mit den Russen und einem Deutschen, was die Aufgabe für mich erschwerte, denn ich saß natürlich mit am zweiten Tisch. Es war eine sehr lustige, heitere Runde (im Gegensatz zum anderen Tisch, wo die Zeit mit Diskussionen über Psychologie verschwendet wurde) und im Anschluss an einige deutsche Bier wurden Witze ausgetauscht. Das wäre gut, wäre der Deutsche nicht so neugierig darauf, was die Leute erzählen. So wurde ich Konversationsmittelpunkt wider Willen und bespaßte, drei Sprachen jonglierend, die Gemeinschaft als Übersetzerin/Entertainerin.
Als die Leute erfuhren, dass ich am Morgen eine Prüfung hatte, riefen sie fröhlich-betrunken: „Warum hast du uns nichts früher gesagt? Wir wären mitgekommen! Als Unterstützung!“
Ich stellte mir kurz die Szene vor, wie ich in den Raum zur Prüfung eintrete, hinter mir her acht etablierte Professoren der russischen Staatsuniversität Lomonossovs. „Ich habe mir nur etwas Unterstützung mitgebracht.“ Ich musste lächeln.

Donnerstag

Die Leute sprechen mich mit „Sie“ und „Marinotchka“ an. Ich habe eine Privatvorlesung von Vladimir Michailowitch Petrov erhalten, der eine ganze Stunde am Empfang herumstand und mir unter energischen Vorträgen über die Pereodizität von Psychologischen Funktionen über die Geschichte hinweg einen Zettel mit Grafiken und Literaturangaben vollkritzelte.
Ich habe außerdem Elena Nikolaeva kennen gelernt, eine kleine, ältere und unheimlich lebhafte Frau, die sich wacker für die Gute Seite der Wissenschaft schlägt und Busfahren sehr hasst. Wir haben uns sehr lange Zeit unterhalten; ihre Kollegin beschloss, sich eine Wohnung in Münster zu kaufen und konsultierte mich in diesem Belang. Ich kenne nun alle Lebensverhältnisse der Leute, ihre Kinder, ihre Ehemänner, wen sie mögen, wen sie hassen, bei wem von Ihnen seinerzeit Eysenck und Maslow übernachtet hatten. Meine deutschen Kollegen fragten mich schließlich, seit wievielen Jahren ich die eigentlich kannte. Zum guten Schluss habe ich unseren Professor Schäfer auf russisch angesprochen und ihn einige Minuten zugetextet, ehe er sanft einwarf: „Die andere Sprache, Frau Weisband. Die andere Sprache.“
Ich brauhe Urlaub.

Freitag

Morgens werde ich von einer der jüngeren und sehr freundlichen Russinen angesprochen:
„Marinotchka…. wir haben hier eine sehr russische Bitte an Sie. Herr Schäfer hat uns Poster von dem Kongress versprochen und wir haben da oben im Treppenhaus, wo die Bauarbeiten sind, so Papprollen von Tapeten liegen sehen. Meinen Sie, Sie könnten uns so welche besorgen? Ist ja zu peinlich, einen Deutschen danach zu fragen….“
Ich also, pflichtbewusst wie immer, renne auf die Baustelle, frage dort alle Bauarbeiter nach ihrem Chef und wen ich fragen kann… Und natürlich ist das gar kein Problem, im Container sind sogar noch viel mehr. Der Hahn im Korb klettert also in den 2 Meter hohen Container hinein und schmeißt dort immer wieder eine dieser Rollen hinaus. Ich, in meinem feinen schwarzen Kleid, mit meinem offiziellen Namensschildchen, auf dem  auf Englisch meine Zugehörigkeit zum Kongress ausgeführt ist, renne, mit Baurollen unter dem Arm, über die Baustelle. Pflicht eins erfüllt.
Später bin ich bei einem Vortrag unglücklich zwischen die Fronten einer wissenschaftlichen Debatte zwischen Nikolaeva und Petrov geraten, die beide nun sehr wenig von einander halten. Bezeichnend übrigens. Obwohl ich schon seit zwei Jahren studiere, habe ich keine Ahnung, wie meine Professoren zu einander stehen. Von den Russen wusste ich es am ersten Tag.
Ich wurde von einer Kiever Professorin gebeten, ihre Folien zu überarbeiten und sie bei ihrem Vortrag möglicherweise ein klein wenig zu unterstützen, falls jemand Fragen hat. Denn Englisch spricht sie nicht; der Vortrag sollte der einzige auf deutsch sein.
Als es dann soweit war, war auch alles da – außer deutschem Auditorium. Stattdessen saßen im Publikum Russen, Italiener, Türken.
Flink wie Italienerinnen sind, kam Prof. De Caroli schnell auf eine gute Idee: Ich könne ja den Vortrag synchron übersetzen. Heh. Gute Idee.

Nachdem ich also keine Wahl hatte, führte die Ukrainierin ihre in schwerem Akzent gesprochenen, ellenlangen, verschwachtelten deutschen Wissenschaftssätze aus, um anschließend mir die Möglichkeit zu geben, panisch alles, was ich mir aus diesem Wirrwarr irgendwie habe merken können, ins Englische zu übersezten. Wäre der Vortrag nicht über musikalische Kreativität gewesen, hätte ich wohl sogar alle Wörter gekannt.  Ich erinnere mich daran, währenddessen gedacht zu haben:
‘Gott… Sie bewegt ihre Lippen. Das heißt, sie redet. Oh nein, das muss ich gleich übersetzen… dann muss ich ihr zuhören… ich kann doch nicht etwas übersetzen, wo ich nichtmal zugehört habe. Ohje, warum redet sie nur immer weiter? Warum bewegt sie ihre Lippen? Was sagt sie??’

Kurzum, mit letzter Kraft habe ich mich eine Stunde lang gequält, aber eine (laut ihrer Kollegin) adäquate Übersetzung hinbekommen. Und ausgerechnet bei diesem Vortrag war mein Chef natürlich nicht anwesend. Klar. Ich bin nach Hause getorkelt und ins Bett gefallen.

Samstag

Durch ein Wunder wissen alle von meiner gestrigen Heldentat. Ich werde überschüttet mit Anerkennungsbezeugungen. Heute kam eine sehr bekannte Psychologin aus Yale an, Grigorenko. („Ich muss ihnen zu diesem Namen wohl nichts sagen!“ – Mein Prof.)
Diese sehr anerkannte Professorin hielt einen wahnsinnig interessanten Vortrag über die Erfassung von Kreativität mit Hilfe eines neuen, von ihr Entwickelten Instruments.
Ich traute mich lange Zeit nicht, sie anzusprechen, da es sogar für Nikolaeva wohl eine Ehre war, mit ihr zu sprechen. Was sollte ich Studentin da sagen…
Aber in einer Kaffeepause sagte ich ihr dann doch, dass ich ihren Vortrag sehr inspirierend gefunden habe und dass ich selbst gern später in diesem Gebiet arbeiten will.
Am Ende dieses Gespräches hatte ich das Angebot, an der deutschen Version dieses Instrumentes zu arbeiten.
Ich dachte, dass eine Zusammenarbeit mit Yale im 5. Semester garnicht so schlecht klingt und überzeugte prompt meinen Professor.

Dann wurde sich verabschiedet, denn die Konferenz endete. Ich wurde mit Visitenkarten und Einladungen nach Moskau beworfen, von mir verabschiedete man sich mindestens so ausführlich, wie von meinen Chef. Es war ein warmer Abschied, und für mich das Ende einer wahnsinnig anstrengenden und interessanten Zeit.

2010 findet die Konferenz in Moskau statt. Man hat mir von Moskauer Seite erklärt, man werde meinen Chef dort nicht ohne mich hinlassen.

Der Brief

Der Brief

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Sie haben nur die Tür verwechselt

Dienstag, 7. Oktober 2008 at 20:26 (Lyrik) (, )

Es war schon Abend, dunkel, kalt; da klopfte es noch an die Tür.
„Eine solche feine Dame! Wollen Sie etwa zu mir?“
„Bin nur ein komisches Geschöpf, das nichts erkennt und sich nun wundert.“
„Sie haben bloß die Tür verwechselt; das Haus; die Stadt – und das Jahrhundert.“

Ballkleid

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Neuer Tag

Montag, 6. Oktober 2008 at 1:04 (Allgemeines) (, , )

Eingie Dinge, die ich heute, zwischen Tag und Nacht irgendwann, mich von meinem Kater erholt, sagen möchte.

1.  Wenn man bei der Google-Bildersuche „hässliche Personen“ sucht, ist der erste Treffer ein Selbstportrait von mir.

1a. Das ist nicht nett.

2. Wenigstens sind aber auch schon Leute über den Suchbegriff „schöne Jüdin“ auf mich gestoßen. Die Statistiken sind spannend bisweilen.

3. „Tu vas me détruire“ ist nicht nur ein atemberaubendes Lied per se. Dieses Video ist das schönste, das ich je gesehen habe und ich weine regelmäßig dabei.

4. Heute wieder nichts geschafft. Wie wir doch die Sekunden verschwenden…

Ich habe gestern alles eingescannt, was nach der Party auf dem Deckel meines Scanners lag.

Nach der Party

Nach der Party

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Gedanken 0.3

Sonntag, 5. Oktober 2008 at 11:17 (Philosophisch)

Ich hab mir gedacht…

Wofür macht man das, was man macht, eigentlich…

…wofür die ganze Mühe…

…wenn man es hinterher nicht mal bei Google finden kann…?

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