Vernissage

Samstag, 24. Januar 2009 at 3:57 (Aus meinem Leben, Kunst) ()

Heute war vielleicht einer der schönsten Abende meines Lebens. Wozu kleinlich sein? Vielleicht der schönste.

Am 23. Januar fand im Kulturzentrum FÜNTE in Mülheim an der Ruhr die Eröffnung meiner ersten Ausstellung statt. In zwei Räumen hängen 20 meiner Zeichnungen und vier Leinwandbilder.

Zum ersten Mal in meinem Leben waren in diesem einen Haus alle Menschen versammelt, die mir am Herzen lagen. Freunde, Kommilitonen, Familie. Menschen aus ganz verschiedenen Lebensbereichen; Menschen, die sich nicht kennen. Und alle sind sie herzensgute Menschen, alle sind sie liebenswert, denn ich hatte in meinem Leben immer Glück mit Begegnungen.
Ich habe geredet und gesungen, auf zwei Gitarren haben wir Zigeunerlieder gespielt, ich habe mich in zwei Sprachen mit teilweise Fremden und teilweise Lieben unterhalten.
Mit einem Wort – ich bin glücklich. Ich bin nach Hause gefahren mit vielen roten Blumen und schwarzen Bändern auf den Armen, und meine Bilder, meine liebsten Kinder, wurden mit einer solchen Begeisterung aufgefasst, die mir das Herz wärmt.
Ich hatte eine deutliche Empfindung: Nach diesem Abend nun kann alles passieren. Nach diesem Abend kann ich auch sterben, es wäre mir gleich. Jetzt weiß ich, dass alles, was ich bisher in meinem Leben getan habe, nicht umsonst war.  Denn heute Abend hat sich mein ganzes Leben in einem einzigen Raum versammelt.

Das sind die Worte einer von Glück betrunkenen, und genau darum wollte ich sie noch jetzt, totmüde, verfassen. Und veröffentlichen, ohne noch einmal darüber zu lesen, denn Aufrichtigkeit ist der wahre Wert der Worte.

Schlaf gut, liebe Welt. Lass uns lächelnd unsere Ruhe genießen, und uns morgen wieder treffen. Gehen wir morgen einen Kaffee trinken.

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Nachtrag zu Illustrationen

Sonntag, 21. September 2008 at 9:22 (Kunst) ()

Körbi hat das Bild mit dem Jungen  mit dem Wolf kritisiert, sodass ich es aufbessern musste. Ich habe versucht, das Gesicht weniger flach und tot zu machen.

Vorher     -     Nachher:

Außerdem habe ich eine neue Illustration zum Drow namens Pharaun:

Recht untypische Darstellung, aber es passt zu ihm.

Das war es ersteinmal wieder. Zur Zeit bin ich sehr mit Vordiplom und Theater beschäftigt. Über die aktuelle Produktion von letzterem folgt die nächsten Tage ein ausführlicher Bericht – Es lohnt sich!

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Illustrationen!

Mittwoch, 17. September 2008 at 20:43 (Kunst) (, , , , )

Ganz nebenbei bin ich ja auch noch Studentin.

Die Vordiplomsprüfungen stehen am Dienstag ins Haus und ich tue das einzig Sinnvolle: Ich drücke mich ums Lernen, indem ich zeichne.
In letzter Zeit spiele ich wieder Dungeons & Dragons in einer Gruppe, was mich dazu gebracht hat, meinen Charakter zu portraitieren und mich in meinen Bildern wieder verstärkt dem verhassten Genre „Fantasy“ zu widmen.

Abgebildet ist im Folgenden zumeist Charakter Nadiah, von der ich von allen meinen Charakteren am wenigsten Zeichnungen habe. Ich erinnere mich auch wieder, warum:

Als ich noch mit Papier und Bleistift gezeichnet habe, war die dunkle Hexe mit ihrem schwarzen Kleid und ihrem Schwarzen Haar und ihrem schwarzen Pferd eine Zumutung!
Seit ich mein WACOM besitze und am PC coloriere, ist es eine Freude.

Hier also einige Bilder, die so am PC entstanden sind.

Nadiah:

Mehr:

Charakter Jon Snow aus „A Song of Ice and Fire“, wie er vor meinem inneren Auge ist.

Selbstportrait bei unermesslicher Langeweile. Vielen Bekannten gefällt das Gesicht nicht.

Das Mädchen mit den Streichhölzern. Vampire Illustration.

Das war es ersteinmal von meiner Seite.

Draußen vor dem Fenster wird es dunkel, dabei war noch garnicht Sommer.
Ich mache mich wieder ans Lernen.

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Fort vom Naturalismus!!

Samstag, 7. Juni 2008 at 18:28 (Kunst) (, , )

Ich schreibe heute nur ganz kurz.

Ich habe gemalt.

Meine Mutter wünschte sich sehr ein Bild, das sie darstellt, wie ihr Wesen auf andere wirkt. Das habe ich versucht, umzusetzen.

Das Bild nennt sich: „Mutter verlor einen Ohrring und konnte ihn in dem Chaos, das beim
Umzug aus der Sovietunion nach Deutschland entstand, nicht finden.“

Mutter verlor einen Ohrring...

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