Das Erbe der Querdenker, oder: Wie eine Gruppe funktionieren kann.

Ich will hier einige sehr interessante Gespräche auf einen Punkt bringen, die ich mit verschiedenen, klugen Leuten auf dem Landesparteitag der Piraten NRW in Gelsenkirchen am gestrigen Tage geführt habe.

Zunächst muss ich voranstellen, dass mir die Veranstaltung sehr gefallen hat, da ich meinte, eine Atmosphäre der Hoffnung und der Zukunftsgewandtheit vernommen zu haben. Natürlich gab es hier und da ein wenig altes, böses Blut; Spuren von vergangenem Streit. Allerdings sprachen sich alle gleich aus: Wir müssen die Strukturdebatte hinter uns lassen und uns neuen Themen zuwenden. Wir müssen uns inhaltlich politisch beschäftigen, wir müssen umsetzen, woran wir glauben und warum wir eigentlich alle hier sind. Ich denke, das wird auch funktionieren.

Wenn ich ein Hindernis sehe, dann ist es eine Frage der Kultur, die in der ganzen Partei bundesweit in etwa ähnlich ist. Nämlich die Kultur des Mitdenkens. Das klingt furchtbar ironisch, dass ich das als Problem beschreibe, aber ich versuche es mal mit einer Analyse.

In der Piratenpartei sind Menschen versammelt, die alte Formen der Politik ablehnen und nach Neuem suchen. Es sind generell natürlich gesellschaftlich unzufriedene Leute, größtenteils intelligente und fast immer auch frei denkende Leute. Das sind Leute, die ihre eigene Meinung bilden und sich nicht von einem Herdentrieb leiten lassen. Hier liegen unsere großen Stärken. Aber auch unsere größten Schwächen.

Politik machen, heißt zum großen Teil Entscheidungen treffen. Wenn man eine Entscheidung trifft, nimmt man eine Alternative an und verwirft diverse andere. In einer Demokratie nimmt man die Alternative an, die die meisten Menschen annehmen wollen. An dieser Stelle geht in der Demokratie der Piratenpartei der Prozess aber erst los. Eine Mehrheit ist eben nie eine Ganzheit und es gibt immer Leute, die anderer Meinung sind. Das Schlimme an den Piraten ist ja, dass ihre andere Meinung zumeist auch fundiert ist. Wenn sie gegen etwas sind, dann aus Überzeugung und aus guten Gründen. Diese Gründe werden sie nicht müde, in die Debatte einzuwerfen, bis sie sie wenden. Wenn beide Seiten gute Gründe haben, feuern sie so lange aufeinander, bis ihre Meinung die der anderen verdrängt hat. Was fast nie passiert. Das Ergebnis ist, dass die Entscheidungsfindung lange dauert, am Ende gewinnt manchmal eine Seite, die andere lässt das Thema aber nie liegen. Weil wir zugleich sehr transparent sind, sieht die Presse nur, dass wir internen Streit haben. Um ein weiteres Thema.
Ich merke natürlich an, dass es sich hier um den worst case handelt, aber wir alle haben diesen Verlauf mehr als einmal beobachtet. Ich verweise hier auf die Liquid-Feedback-Debatte.

Aber was ist die Alternative? Wir folgen dem Beispiel anderer… Vereinigungen. Wir setzen ein paar kluge Leute in die Vorstände und die entscheiden Dinge. Und wenn sie fertig sind, hören wir uns ihren Beschluss an und setzen ihn um. So eine Partei funktioniert ziemlich reibungslos, die Entscheidungen sind schnell getroffen, und oft nichtmal schlecht. Gut, mit Demokratie hat das jetzt eher weniger zu tun.

Meiner Meinung nach ist ein gelungener Entscheidungsfindungsprozess ein Mittelding aus beiden Wegen. So weh es mir tut, das zu schreiben, aber in einer Gesellschaft ist eine Entscheidung auch immer die Entscheidung über einige Köpfe hinweg.  Einzelne Meinungen müssen im Alltag ständig übergangen werden. Entweder, weil sie nicht praktikabel sind, oder weil sie nicht ausgereift sind, weil sie schlechter sind, als ihre Alternativen, oder einfach nur, weil man in irgendeine Richtung gehen muss und die Mehrheit in eine bestimmte will.

Wie bleibt dabei die Vielschichtigkeit und Diversität der Piratenpartei eine Stärke? Wie bleiben dabei die Prinzipien dieser sehr flachen Demokratie unbeschadet?
Nun, vor der Entscheidungsfindung ist es an genau diesen Querdenkern, ihre Meinung zu vertreten. Das ist unentbehrlich wichtig. Einige wenige könnten recht haben, während die Mehrheit sich schlicht irrt. Dafür müssen sie öffentlich und schlüssig argumentieren. Über Artikel, Reden, ja, bishin zu Workshops bei komplizierten Themen. An den Querdenkern ist es, alle Mühe aufzuwenden und ihr ganzes argumentatives Pulver zu verschießen und dann zu schauen, was danach übrig bleibt. Entweder sie überzeugen die Mehrheit und behalten recht. Oder sie können die Mehrheit nicht überzeugen. Egal. Am Ende wird abgestimmt. Sei es ein Kreis- ein Landes- oder ein Bundesparteitag, oder auch nur, wo wir zu Mittag essen. Und danach muss der jeweilige Vorstand greifen. Er muss klar zeigen, dass die Entscheidung getroffen ist, und sie einig durchsetzen. Und der gescheiterte Querdenker, der (subjektiv) ja immernoch recht hat? Der muss sich an dieser Stelle anders verhalten, als bisher oft beobachtet. Ich appelliere hier einfach an menschliche Vernunft. Diese Entscheidung zu revidieren, auf einem gescheiterten Punkt herumzureiten wie auf einem toten Pferd, scheint mir einfach nicht der gangbare Weg zu sein.
Die Entscheidung zu akzeptieren und darüber nachzudenken, wie man sie in sein Konzept von Politik einbauen kann… inhaltlich weiterzuarbeiten, um seiner Vorstellung gerecht zu werden… das scheint sinnvoller.

Ich will eigentlich keine kontroversen Themen anschneiden an dieser Stelle, um nicht vom eigentlichen Inhalt abzulenken, aber das Beispiel kommt mir gerade gelegen. Kernis versus Vollies. Jene, die denken, wir sollten die Themen der Partei auffächern, gegen jene, die finden, wir sollten unseren Wurzeln und unserem Spezialgebiet treu bleiben. Angenommen, Du bist ein Back-to-the-Roots-Pirat und möchtest da arbeiten, wo Du die Stärken der Partei siehst: Internet, Transparenz, Datenschutz… Plötzlich entscheidet ein Bundesparteitag über Erweiterung der Themen. Die Medien nennen Dich „Sozialpartei“. Du bist unzufrieden.
Nach dem Vorschlag, den ich mache, schreibst Du nun keine wütenden Blogeinträge, sondern Du lächelst und nimmst die Entscheidung hin. Und dann beginnt die Arbeit. Deine Aufgabe in diesem Beispiel ist, Workshops und Kurse interner politischer Bildung zu geben in den Kernthemen. Positionspapiere zu verfassen. Vielleicht einen Netzkongress für auswärtige Besucher zu veranstalten. Datenschutzromane promoten. Also im Wesentlichen dafür sorgen, dass jemand anders sich vielleicht um soziale Themen kümmern mag, die Piratenpartei aber dennoch mit ihren Kernthemen stark und in der Presse präsent bleibt.

Auf diese Weise untergräbt man nicht die Entscheidung, man stellt sich nicht gegen sie, arbeitet aber dennoch in eine Richtung, die man für richtig hält. Ich denke, in den meisten Situationen lassen sich solche Auswege mit etwas Kreativität finden. Das wichtigste dabei bleibt der Gedanke, dass man sich freiwillig einer Gruppe angeschlossen hat und Entscheidungen eben in der Gruppe getroffen werden. Akzeptanz hierfür ist der höchste Beweis der Fähigkeit, in einer Gesellschaft zu funktionieren und in einem Team zu arbeiten.

Wenn ich an alle Piraten eine Bitte formulieren würde, klänge sie in etwa so:

Bitte. Macht es euren Vorständen nicht schwer. Sie reißen sich den Hintern auf, um allen gerecht zu werden, sogar wenn das oft nicht so aussieht. Greift nicht eure eigenen Mitstreiter an. Schimpft nicht auf sie. Lästert nicht. Auch wenn ihr wütend seid. Sondern leistet euren Beitrag, damit Entscheidungen nach möglichst rationalen, objektiven und demokratischen Kriterien getroffen werden.

 

P.S.: Ich will in diesem Artikel wieder nur Gedankenanstöße geben und Gespräche reflektieren, die ich geführt habe. Ich bin über jede Berichtigung oder Ergänzung meiner Standpunkte dankbar und hoffe auf Feedback dazu. Ich bin daran interessiert, wie eine Gruppe funktionieren kann und habe die Antwort selbst natürlich auch nicht gefunden. Also bitte scheut nicht mit unterstützdenden oder widersprechenden Kommentaren.

 

(Hier habt ihr noch eine Zeichnung.)

Der Sozioniker Igor Weisband
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19 Kommentare zu “Das Erbe der Querdenker, oder: Wie eine Gruppe funktionieren kann.

  1. Kann ich so unterschreiben.
    Das sollten sich einige zu Herzen nehmen, dann würde die PP NRW bestimmt wesentlich mehr Spass machen.

  2. Rainer Klute sagt:

    Kann ich ebenfalls so unterschreiben. Besonders betonen möchte ich, was du zu den Vorständen geschrieben hast. Das sind Leute, die sich in besonderer Weise reinhängen und Zeit, Kraft und auch Geld opfern. Das sollten wir anderen achten und respektieren. Wir sollten sie in ihrem Amt unterstützen und ihnen keine Knüppel zwischen die Beine werfen. Das heißt natürlich nicht, daß wir zu allem Ja und Amen sagen müssen, was ein Vorstand sagt. Aber wir sollten mit ihm (und mit allen anderen) so streiten, daß wir hinterher immer noch ein Bier miteinander trinken und uns in die Augen sehen können.

  3. Querdenker sagt:

    „Es sind generell natürlich gesellschaftlich unzufriedene Leute, größtenteils intelligente und fast immer auch frei denkende Leute. Das sind Leute, die ihre eigene Meinung bilden und sich nicht von einem Herdentrieb leiten lassen.“…
    *massiv Hust*
    Mobbing, Bashing, Intoleranz, Gerüchteküche, Insiderregeln, Kritikunfähigkeit, Konformitätszwang zu den Gurus, Einschüchterungs- und Manipulationsversuche, Lächerlichmachen und Abwerten von Problemen und Meinungen anderer…
    Echte Querdenker haben es hier wirklich schwer angesichts dieser massiven sozialen Inkompetenz und soviel Herdentrieb erlebt man in fast keiner anderen Gruppe.
    Das fällt Dir, Frau Psychologin, wohl nicht auf? Naja steckst ja auch selber mittendrin. Ich empfehle einen Supervisor! *harr harr* ^^

    • Marina sagt:

      Auch soetwas ist mir mitunter aufgefallen, aber das ist eine verdammt einseitige Darstellung. Und warum sollte ich darüber schreiben? Was hätte das für einen Sinn?
      Im genauen Gegensatz zu den von dir genannten negativen Eigenschaften versuche ich hier ja, konstruktiv zu sein. ;)

      • Lorenz sagt:

        Gute Vorstände zeichnen sich dadurch aus, dass sie um unangenehme Themen keinen Bogen machen, sondern sie mutig und konstruktiv benennen.

        @ Marina: Ist und bleibt konstruktives Handeln nicht in erster Linie „Gesinnungsfrage“, also eine Frage davon, welche Einstellung man gegenüber dem Gesprächspartner (und gegenüber dem Problem) einnimmt? Hinterfragst Du Deine Gesinnung?

      • Marina sagt:

        Konstruktives Handeln ist nicht eine Gesinnungsfrage, sondern eine Gesinnung. Es versucht, einen Konflikt aufzulösen und ihn nicht in eine Sackgasse zu treiben. So definiere ich für mich konstruktiv. Worin der Konflikt genau besteht und welche Seite ich dabei einnehme, ist erstmal egal.

        Selbstverständlich fiele es mir sehr leicht, darzustellen, wie falsch alle anderen denken, was für eine Herde ignoranter, profitgeiler Schafe die Menschen sind. Aber erstens entspricht das überhaupt nicht meiner Überzeugung. Ich weiß, dass hinter dem, was ich für Konformitätszwang halte, für andere vielleicht Überzeugung steck und ich das nur nicht weiß (also ignorant bin). Zweitens halte ich es für sinnvoller, gegen Mobbing und Bashing mit Artikeln vorzugehen, die die Mobber und Basher vielleicht zum Nachdenken anregen, als lauthals rum zu krakeelen, dass es sie gibt.

  4. mmarsching sagt:

    @Rainer Klute: Bier ist immer gut und deswegen trifft sich der Vorstand auch ganz intransparent am nächsten Sonntag und trinkt erstmal ein Bier miteinander, um sich kennen zu lernen. Ich glaube mit einem Team, das sich einigermaßen versteht und sich darauf einigen kann mit einander zu diskutieren, anstatt sich zu ignorieren kann der LV wieder etwas werden.

    …und jetzt höre ich mit den Prognosen auf und wende mich mal der Arbeit zu. Wo hab ich nochmal das Bier hingestellt? :)

  5. etz_B sagt:

    Gern möchte ich auch an dieser Stelle eine kleine Buchempfehlung loswerden:

    Christoph Möllers: Demokratie – Zumutungen und Versprechen
    Berlin 2008 bei Wagenbach erschienen.

    Da kann man u.a. auch lesen, warum das Ziel einer »Konsens-Demokratie« eigentlich undemokratisch ist. und mancherlei Haken und Ösen, die das Denken über Demokratie aus den eingefahrenen Gleisen lösen kann.

  6. aloa5 sagt:

    Nun, vor der Entscheidungsfindung ist es an genau diesen Querdenkern, ihre Meinung zu vertreten. Das ist unentbehrlich wichtig. Einige wenige könnten recht haben, während die Mehrheit sich schlicht irrt. Dafür müssen sie öffentlich und schlüssig argumentieren. Über Artikel, Reden, ja, bishin zu Workshops bei komplizierten Themen. An den Querdenkern ist es, alle Mühe aufzuwenden und ihr ganzes argumentatives Pulver zu verschießen und dann zu schauen, was danach übrig bleibt.

    Ähem, ja nein.

    Dein Text hat im Grundtenor (davor wir danach) das die Masse Recht hat und sich gerade der Querdenker wenn er die Masse nicht zu überzeugen in der Lage war eben anzupassen hätte, egal ob er nun Recht hat oder nicht.

    Würde man das so machen gäbe es die Piraten nicht. Dann hätten nämlich wir als Partei m.E. keine Daseinsberechtigung, denn die alten Parteien haben die Masse hinter sich und wir (bzw. ccc AK Vorrat etc.) hätten es bereits mehrfach vergeblich versucht….

    Ich würde einmal anderes sagen: die Masse hat i.d.R. überhaupt nicht recht, denn die Masse hat sich i.d.R. überhaupt nicht informiert. Das gilt sowohl im Kleinen (der Partei) als auch im großen (dem Volk). Die Masse kann das nämlich ggfs. in den einzelnen Fachbereichen überhaupt nicht leisten – das kann niemand. Wissen ist eine träge Masse – und die Masse ist dann noch einmal träger. Das weiß jeder der sich schon einmal mit urban legends beschäftigt hat.

    Grüße
    ALOA

    • Marina sagt:

      Mit Letzterem hast du definitiv recht. Ich mag auch den Ansatz, die innerparteiliche Meinungsbildung mit der Meinungsbildung auf Volksebene äquivalent zu setzen. Ich will ihn mal überprüfen.

      Ich denke, dass wir als Partei gerade genau das machen, was ich den Querdenkern vor der Wahl abverlange:
      Wir argumentieren und klären auf und versuchen, Wissen an das Volk zu bringen. Später wählt das Volk dann.

      Natürlich stehen wir in dieser Zeit, in der wir nicht gewählt sind, GEGEN die anderen Parteien. Folglich müsste das in deiner Analogie auch innerparteilich so ablaufen. Aber ich halte die Analogie an dieser Stelle nicht mehr für tragbar.
      Eine Partei ist eine Interessensgemeinschaft in der Politik, während die Parteienlandschaft möglichst konträr sein sollte.
      Es ist also unsere Aufgabe als Piraten, möglichst für eine Sache zu stehen. Wenn der Konflikt schon innerparteilich unlösbar besteht, wie er es in der großen Gesellschaft tut, dann können wir in dieser großen Gesellschaft gar nicht mitziehen. Wie denn auch? Das ist, wie ein Tauziehen, bei dem sich die Leute in der eignen Mannschaft nicht sicher sind, in welche Richtung sie ziehen sollen.

      Und genau darauf zielt mein Artikel ab: Natürlich sollten wir uns sehr gut überlegen, in welche Richtung wir ziehen. Aber irgendwann müssen wir uns dann einfach auf eine einigen, sonst brauchen wir beim Tauziehen nicht anzutreten.

      • aloa5 sagt:

        Es ist also unsere Aufgabe als Piraten, möglichst für eine Sache zu stehen. Wenn der Konflikt schon innerparteilich unlösbar besteht, wie er es in der großen Gesellschaft tut, dann können wir in dieser großen Gesellschaft gar nicht mitziehen.

        Das wäre eben nur mit einem/wenigen Themen machbar. Nicht jedoch mit einem Kanon. Das ist ja die Krux einer Parteiendemokratie. Wir sind dazu verdammt in einem Parlament über alles abstimmen zu müssen und nicht etwa nur über wenige Themen. Es ist jedoch unmöglich A) überall einer Meinung zu sein und B) überall richtig zu liegen.

        Es war mir auch beispielsweise bisher fast unmöglich alle(tm) Piraten mit sachlicher Argumentation zu erreichen. Das geht nicht. Das wollen gar nicht alle. Dafür haben wir gar nicht das Instrumentarium. Wenn 60% aller Piraten über etwas abstimmen – wer glaubt das sich 60% informiert haben? Wer von den bisherigen Parteitagsbesuchern hat sich je vor einem Event umfassend über alle Themen informiert?

        Das läuft also oft gar nicht über die Sachebene sondern über die persönliche bzw. über Mittelsmänner. Und das ist die Krux warum man manches einfach nicht gebacken bekommt. So kommen mit Verlaub Gestalten wie Schröders, Leyens oder Guttenbergs in Positionen und haben Zuspruch ohne Ende. Wenn die Mittler keine Ahnung haben und auch niemandem „folgen“ der Ahnung hat erhält man eben im worst case und ganz böse formuliert Taugenichtse welche Taugenichts-Ideen verbreiten. Aber hoher Marktwert in der Politik.

        Grüße
        ALOA

  7. Danke für deine Gedanken. In Ergänzung scheint mir noch wesentlich: Abstimmungen zum Grundsatzprogramm brauchen ja Zweidrittelmehrheit. Da ist also noch weniger die Gefahr, dass eine ein klein wenig größere Mehrheit eine ein klein wenig kleinere Minderheit überstimmt.

    Wohltuend war der Bundesparteitag in Chemnitz: Dort wurden fast alle GP-Anträge mit Mehrheiten um oder über 80% beschlossen. Mir ist es lieber, Anträge fallen knapp durch (= weiterer Diskussionsbedarf) als werden knapp angenommen. Eine breite Zustimmung macht es (hoffentlich) der Minderheit leichter, so zu reagieren, wie du es beschreibst.

  8. […] Marinas Lied (tags: Wrb piratenpartei) […]

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