Kontakt Marina Weisband

Marina Weisband

Hansaring 7
48155 Münster

Email: marina.weisband@gmail.com

Homepage: marinaslied.de

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3 Kommentare zu “Kontakt Marina Weisband

  1. Manfred Welzel sagt:

    Haben wir die Geschichte nicht gelernt?
    Mit Schaum vor dem Mund kann man nicht über Frieden und Freundschaft diskutieren.

    Nun ist es raus! Russland ist die Demütigungen und die Respektlosigkeit gegenüber seiner Regierung satt. Für den, der Russland kennt und die Entwicklung der Politik zwischen dem Westen und der Russischen Föderation mit wachem Verstand wahrgenommen hat, war es nur eine Frage der Zeit.
    Womit nicht gesagt werden soll, dass das Verhalten des russischen Präsidenten gut ist! In Deutschland ist es ja inzwischen üblich geworden, Querdenker als Landesverräter darzustellen.
    Während bei uns die Jugendlichen, die bestimmte Ambitionen haben, Uniformen zu tragen, in die freiwillige Feuerwehren oder einen Schützenvereine steckt, werden sie in Russland seit Jahren, bereits früh in Uniform an Handwaffen und an den Umgang damit vertraut gemacht. Es ist schick und patriotisch, in einer solchen „Schmiede“ der Jugendorganisation der Partei mit dem Bären im Banner zu dienen.
    Dies alles ist an den Menschen des Westens vorbei gegangen.
    Wir hatten ja in den letzten Jahren „genug am Hals,“ mussten uns mit einer Banken-Krise herumschlagen und uns damit beschäftigen dass wild, weltweit kursierendes Cyber-Geld den Marktwert menschlicher Arbeit in den Dreck zog.
    Mit solchen „Reizen“ will man dann auch noch die Ukraine für das gemeinsame Europa gewinnen!? Ja, sie wird geradezu bedrängt, der EU beizutreten. Hoffentlich werden sie uns dafür nicht bald hassen. Die Erwartungen, die die EU, vorne weg Deutschland bei den ukrainischen Menschen geweckt haben, sind unerfüllbar.
    Das konnte nur geschehen, weil all die schlauen Redner, die auf den Bildschirmen unserer TV-talk-shows herumgeistern inclusive der meisten Journalisten, die zwar alles erklären aber gleichzeitig durch Unwissenheit glänzen.
    Die Geschichte der Ukraine scheint bei den Darstellungen keine Rolle zu spielen.
    Als ich Anfang der Neunziger einmal eine Busreise von Gasteltern Tschernobyl-geschädigter Kinder in die Ukraine organisiert habe, bekam ich an der polnisch – ukrainischen Grenze zu spüren, wie sich in der Ukraine ein „Nationalstolz,“ das schlimmere Wort will ich nicht anwenden, ausbreitete.
    Als ich am Schalter der Grenzstation unsere Pässe abgeben wollte, und den Zollbeamten in meinem holprigen Russisch ansprach, herrschte der mich an, ich wäre in der Ukraine und nicht in Russland. Zum Glück hatten wir einen ukrainischen Emigranten in der Gruppe, der das Gespräch weiter führte. Das war zu Kraftschuks Zeiten.
    Gerade in der West-Ukraine, um Lviv, hatten wir das deutliche Gefühl, dass hier die Menschen anders dachten, als beispielsweise in der Region Tscherkassy, in der wir uns später aufhielten.
    Je mehr ich mich damit beschäftigte, um so defiziler schien mir die Situation in dem Vielvölkerstaat. Später wunderte ich mich nicht mehr, dass ein guter Freund vom Alexander zum Oleksandr mutiert ist. Vom leitenden Chefredakteur des Allukrainischen Sendedienstes, ich nenne ihn hier einfach einmal O.D. erhielt ich merkwürdige Post, in der er von der Knechtschaft der Ukrainer unter sowjetrussischem Dach schrieb. Das war 1993. Sein Nachfolger unter Janukowitsch wurde jetzt von den Gesinnungsgenossen des O.D. prügelnd aus dem Amt gejagt.
    Von all dem haben unsere allwissenden und doch ahnungslosen westlichen Weltverbesserer nichts mitgekriegt?
    Ich habe allen Grund, den ukrainischen Menschen, mit denen ich, egal wo zu tun hatte, dankbar zu sein. Habe ich dort eine wahre, umsorgende Gastfreundschaft kennen gelernt, die ich alleine der einseitigen Berichte aus der ehemaligen Sowjetunion wegen, nie erwartet hätte.
    Viele russische und ukrainische Menschen haben inzwischen unser Land besucht.
    Einige haben sich durch den scheinbaren materiellen Wohlstand blenden lassen.
    Sie fragen sich: „Wie ist das möglich? Den Menschen in Deutschland geht es jetzt scheinbar besser als uns in Russland oder der Ukraine, und das, wo die den Krieg verloren haben? “
    Ihnen bleibt jedoch verborgen, dass dieser Eindruck täuscht.
    Es geht in Deutschland vielleicht einem Drittel der Bevölkerung recht gut. Ein weiteres Drittel wird so verwaltet, dass es, bei Aufmucken gerade ruhig gestellt werden kann. Das letzte Drittel, ist für die so genannte „Solidargemeinschaft“ gesellschaftlich unbedeutend. Ihr bleibt der Zugang zum Konsum hochwertiger Waren und zur Kultur verwehrt.
    Für die Entscheidungsträger ist wichtig, dass die zwei Drittel die Systemmacht stützen. Mit dem „Rest“ sollen wir halt leben.
    Ist das ein Exportmodell für Staaten der Ex-Sowjetunion?
    Die „Hatz“ geht weiter. Da zerreisst sich hier zu Lande der größte Teil der Medien den Kopf über die Haltung des russischen Präsidenten zur Homosexualität.
    Aber bitte, meine Herrschaften; Jedes Staatsoberhaupt, das einen Eid auf die Verfassung geleistet hat, ist verpflichtet, sein Volk daran zu hindern, sich durch propagieren gleichgeschlechtlicher Liebe selbst auszulöschen. Wohl gemerkt, jeder soll nach seiner Facon, ohne verfolgt zu werden, selig werden, aber Kinder und Jugendliche zur Nachahmung zu verleiten, weil es möglicherweise „cool“ ist, schwul zu sein, ist fahrlässig.
    Auch hier ist der Westen ein schlechtes Exportmodell.
    Mit wachem Interesse habe ich die Ansprache des russischen Präsidenten zum Anschluss der Krim vor der Staatsduma verfolgt. Ich erkenne sein Handeln, kann es aber nicht billigen.
    Viele Freunde in Russland und der Ukraine bezeichnen mich als „weißen Raben.“ Das heißt, dass ich mir hier nicht nur Freunde mache. Es ist nun einmal so, um authentisch zu sein, um überhaupt mitreden zu können, sollte man sein „Gegenüber,“ ich will nicht einmal Gegner sagen, erst einmal respektieren. Wenn ich dann auch noch seine Lebensumstände kenne, seine Wertvorstellungen und Empfindlichkeiten achte, kann ich Diplomatie betreiben und politisch handeln.
    Bin ich zu alledem nicht in der Lage, soll ich lieber schweigen.
    Was geschieht mit uns? Selbst, bislang als seriös angesehene Medien berichten nun tendenziös. Da laufen etwa im Phönix-TV-Programm Dokumentationen über das KGB in Deutschland. Im Ersten kann man „Soweit die Füße tragen,“ zum x-ten Male sehen. Andere berichten über von der Sowjetarmee verlassene Standorte in Deutschland, auch mit entsprechender „Würdigung.“ In unzähligen Talk-Shows zeichnen sich weiter westliche Teilnehmer, wie Journalisten durch Unkenntnis und Dummheit in ihren Äußerungen aus. Nur wenige, wie der nunmehr neunzigjährige Peter Scholl-Latour und eine junge Ukrainerin, die jetzt in Deutschland lebt, Marina Weisband, versuchen, die Thematik objektiv zu erhellen.
    Bei uns in Deutschland sagt man: „Der Ton macht die Musik.“ Bisher habe ich, gerade die aus Russland und der Ukraine kommenden Töne der letzten Jahre als eher angenehm empfunden.
    Sie haben mich so berührt, dass ich die vergangenen Jahre selbst in einem Chor von Zuwanderern aus der früheren Sowjetunion auch als Solist singen durfte. Leider verbietet mir nun meine gesundheitliche Verfassung die Teilnahme an Konzerten.
    Die Töne, die Dimitrij Kissiljow jedoch derzeit verbreitet passen in die Sendungen des früheren Senders für Frieden und Fortschritt.

    Ich bewundere die Freiheit der russischen Wissenschaft, die enormen Leistungen in der Musikkultur und der Literatur. Die Umsicht und Sensibilität der russischen Menschen. Jetzt kollidiert die junge Geschichte des „geeinten“ Europas mit der Jahrhunderte alten Geschichte der Kiewer Rus.
    Als weißer Rabe ist es schon schwierig, öffentlich zumindest den Versuch zu wagen, die Motivation des Gegenübers zu verstehen und zu respektieren. Schnell wird wieder Volksverräter gerufen. Doch auch ich sehe mich als Patrioten im Sinne Willy Brandts.

    gezeichnet: Der weiße Rabe

  2. Lutz Häschel sagt:

    Das ist ja mal richtig gut geschrieben. Die Wiege Russlands war nun einmal in Kiew und nicht in Moskau. Und das gemeinsame Europa ist eine Fiktion auf dem Reißbrett, gestrickt mit einer heißen Nadel, aber die Maschen beginnen bereits zu laufen. Hatte der Westen nicht einst zugesichert, dass die Nato nicht weiter nach Osten erweitert wird – das hieß damals 2+4-Vertrag. Der Bruch erfolgte kurz nach Unterzeichnung des Vertrages. Die Russen zogen aus Deutschland und Polen ab, die Amerikaner blieben. Echolon blieb. Die NSA schnüffelt weltweit jeden Bürger aus und das Ziel ist ein faschistischer globaler Weltstaat unter Vorherrschaft der Vereinigten Staaten im Deckmäntelchen der „Weltorganisationen“ und unter der Knute der Trilateralen Kommission. Von der Demokratie haben sich die Amerikaner mit dem „patriot act“ endgültig verabschiedet. Und den Gedanken des Korporatismus, des vorerst „friendly fashism“ drücken sie jedem Verbündeten auf, sie unterstützen faschistische muslimische Systeme wie Saudi-Arabien und in Ansätzen die Türkei unter Erdogan, wo jegliche Bürgerrechte erstickt werden und die Scheinheiligkeit im „Gottesstaat“ waltet. Sähen die Gründerväter der USA dieses Treiben, dann „könnten sie gar nicht so viel fressen wie sie kotzen wollten…“…

  3. Stern sagt:

    Ja ich denke auch, dass Demokratie den Menschen nur noch vorgegaukelt wird, aber tatsächlich nicht mehr stattfindet. Die Parlamente aller europäischen Staaten bedienen sich nur noch hohlwangiger Manipulation der vor sich herzutreibenden Massen.
    Korruption, ausser Rand und Band geratene staatliche Institutionen, Politikherrschaft nach dem Machtprinzip und nicht im Sinne irgend eines „normalen“ Bürgers.
    Das Gleiche, nur noch potenziert, im EU Parlament.
    Globale Herausforderungen beantwortet mit völligem Politikversagen.

    Man möge sich wünschen, dass dies nur eine vorübergehende Phase ist. Doch durch das, was wir in den westlichen Ländern im Rest der Welt angerichtet haben, wird das einen über Jahrzehnte andauernden Flashback auf der gesamten Welt produzieren. Vor Hunger, Krieg und Elend flüchtende Menschen. Verarmung und Verelendung immer grösserer Menschenmassen. Überall auf dem Planeten. Radikalisierung Ausgrenzung Abschottung.

    Ich denke, der Traum von Demokratie, Gleichheit und Freiheit ist entgültig ausgeträumt. Und Frieden für alle, ist in unendlich weite Fernen gerückt.
    Die Menschen hatten zum ersten Mal seit bestehen der Welt die Chance, eine humanistische und global integrierte Welt aufzubauen.
    Alle Mittel und Wege dafür waren in den letzten Jahrzehnten vorhanden.
    Aber diese Epoche der Menschheit hat ( wieder) komplett versagt.
    Und so zieht es sich seit zig Jahrtausenden durch die Geschichte der Menschen. Nichts geht voran. Immer und immer nur wieder wird der Wahn in den Köpfen der Leute das, was zu einem Untergang führt.

    Schade. Aber offensichtlich leidet der Mensch als einzigstes Wesen in der Natur an einem Gendefekt, der Lernen und Weiterentwicklung quasi ausschliesst.

    Ich empfinde es als eine nie wieder gutzumachende Schande, dass wir es in dieser so „hochmodernen Welt“ nicht geschafft haben, das Frieden herrscht. Niemand Hungern muss, und alle Verfolgung und Gewalt ein ende hat.

    Es sind die Menschen, die Ratten und Gesindel sind auf dieser Welt. Und da nehme ich jedes noch vorhandene Naturvolk expliziet aus. Aber, die wurden von den sogenannten „zivilisierten“ Völkern derart ausgerottet und abgeschottet, dass sie leider keine Rolle mehr spielen.

    Nun ja. Aufregen darf ich mich hier (noch!). Ändern werde ich nichts.

    Und es fällt wirklich auf, dass rechte und ausländerfeindliche Agitatoren sich ausbreiten und frei äussern dürfen- auch in Form von Brandanschlägen und Gewalt gegen andere Menschen- und eine rein demokratische Bewegung wie z.B. die Piraten, verschwindet einfach wieder von der Bildfläche.
    Ein „Hoch“ an die Medien, die Alles totschweigen oder nieder reden, was der rechten und korrupten Politik nicht zu Pass ist!
    Das ist noch hinter dem Mittelalter. Das ist noch widerwärtiger als die Hexenverbrennung.

    Ich schäme mich dafür, durch meine Geburt Deutsche sein zu müssen!

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